HOUSE OF WONDERS

Münster 2016

die ausstellung „house of wonders“ widmet sich einer dreidimensionalen lebensutopie, die den alltäglichen unprätentiösen umgang mit futuristischen wohnideen, „robots“ und helfertechnologien sowie designgetriebenem fortschritt zeigt. dieser wird spielerisch in die analoge welt integriert und kann ohne großen respekt dem täglichen leben einverleibt werden. unser alltag wird zunehmend von digitalen geräten und interfaces dominiert. interessant dabei ist, dass die euphorie über diese technologien keinesfalls noch jahre anhalten, sondern einem „laissez faire“-umgang weichen wird: die vor kurzem noch enthusiastische freude über digitale errungenschaften wird von einem routinierten umgang mit ebendiesen vorher utopischen und futuristischen geräten eingeholt. in der hier gezeigten inszenierung ist die zukünftige domestizierung von technologie in analoge wohnwelten bereits vollzogen. das leben im „house of wonders“ wird zur symbiose aus arbeiten und alltag in einer collage von archetypen und high-tech-objekten. produkte und nahrungsmittel werden selbst outdoor und indoor produziert. der ständige wechsel und wandel von architekturen, räumen, objekten, lebenssituationen und wohnfunktionen ist die kontinuität von morgen.

 

Ort Münster
Jahr 10. November 2016
Kooperation Werner Aisslinger & Tina Bunyaprasit & Nicole Losos
Fotografie Patricia Parinejad